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TU Dresden

DER BRU ALS BRÜCKE ZWISCHEN OST UND WEST

 

Das Bonner evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (bibor) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und das Institut für Evangelische Theologie - Professur für Religionspädagogik (iet dresden) – an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Dresden haben Ende Mai 2011 eine Vereinbarung über eine gemeinsame Konzeption und Durchführ-ung von Forschungsprojekten zum Berufsschulreligionsunterricht (BRU) getroffen. Die Vereinbarung führt zu den Zielen der Kooperation aus: „Die Kooperation dient dem wissenschaftlichen Austausch, der Förderung von Forschungsprojekten zum BRU, der Intensivierung von Forschungsleistungen durch die Nutzung von Synergieeffekten sowie der Entwicklung einer gesamtdeutschen Perspektive auf den BRU, der aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung vor 1990 und der daraus resultierenden divergieren-den kirchlichen Situation in sehr unterschiedlichen Kontexten stattfindet."

Die Zusammenarbeit startet im August 2011 mit dem Projekt „Der BRU in der Pluralität. Christliche, muslimische und konfessionslose Schüler/innen im evangelischen BRU. Untersuchungen zu didaktischen Interaktionen in religiös heterogenen Lerngruppen“. Das Projekt soll mit Hilfe der sozialwissenschaftlichen Methode der Gruppendiskussion erforschen, wie die SuS unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Weltanschauung – sowie die BRU-Lehrkräfte -diesen BRU in der Pluralität wahrnehmen und erleben.Die Gruppendiskussionen werden in Lerngruppen in NRW und Sachsen über den Zeitraum von einem Schuljahr durchgeführt, um auch Entwicklungen über einen längeren Zeitraum beobachten zu können. Die Gruppendiskussion wird dabei generell an zwei Standorten mit je spezifischen Fragehorizonten durchgeführt - in Sachsen im Blick auf eine vornehmlich entchristlichte Gesellschaft (TU Dresden; Prof. Biewald) und in NRW im Blick auf eine hauptsächlich plurale (multireligiöse) Gesellschaft (bibor, Prof. Dr. Obermann). Die Methodik wie auch die Fragehorizonte sollen hinsichtlich eines späteren Vergleichs der Ergebnisse möglichst analog konzipiert und durchgeführt werden.

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