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Was ist das bibor?

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Das Bonner evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (bibor) dient der Begleitung und Unterstützung des Berufsschulreligionsunterrichts (BRU) in Nordrhein-Westfalen. Es beruht auf einer Kooperationsvereinbarung der Universität Bonn mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung (MSW) und den Evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen (Ev. Kirche im Rheinland, Ev. Kirche in Westfalen, Lippische Ev. Kirche). Mit der Entwicklung von grundlegenden fachdidaktischen Konzeptionen trägt das Institut indirekt auch zur Profilierung und Qualitätssicherung der anderen berufsübergreifenden Fächer im Rahmen der beruflichen Bildung bei.


Aufgaben des bibor

In der religionspädagogischen Konzeptionsdiskussion der letzten Jahre und Jahrzehnte hat die theologische und didaktische Profilierung des Lernortes Berufskolleg bisher wenig Aufmerksamkeit gefunden. Es geht um eine Didaktik, die sowohl der berufsübergreifenden Bildung (im Sinne der Selbstvergewisserung in Grundfragen des Urteilens, Bewertens, Handelns und Empfindens) Rechnung trägt als auch den religiösen Aspekten der Berufs- und Arbeitswelt (z.B. in Bezug auf die religiösen Hintergründe des islamischen und des christlichen Verständnisses von „gender“, in Bezug auf die impliziten religiösen Grundannahmen des erziehenden Handelns oder in Bezug auf die religiösen Hintergründe von Geschäftsbeziehungen bzw. Arbeitsprozessen) gerecht wird.

Im BRU geht es im Blick auf junge Menschen, die dabei sind, ihr Leben im beruflichen Bereich neu zu bestimmen und zu leben, um eine Auseinandersetzung über die Möglichkeiten und Grenzen des Menschseins und des menschlichen Handelns. Die Verankerung des Religionsunterrichts und der ethischen Reflexion in der Lebenssituation der Lernenden ermöglicht eine breitere Sichtweise des BRU als andere Unterrichtsfächer im Berufskolleg.

Wissenschaftlich gilt es, das Spannungsverhältnis von Theologie (Religionspädagogik) und den Fachwissenschaften (Berufspädagogik) in einen konstruktiven Diskurs einzubinden, um den Stellenwert der religiösen Bildung im Rahmen einer umfassenden beruflichen und ethisch verantworteten Handlungskompetenz zu verdeutlichen.

 

 Die bibor-Organisationsstruktur

Organigramm

 

Der bibor-Beirat

  • LRSD Hartmut Müller, Bezirksregierung Köln
  • OStD Michael Suermann, VLBS, Düsseldorf
  • Dr. Axel Fuhrmann, Geschäftsführer Handwerkskammer Düsseldorf
  • Prof. Dr. Reinhold Boschki, Universität Tübingen
  • Direktor Prof. Dr. Detlef Buschfeld, Universität Köln, Forschungsinstitut für Berufsausbildung und Handwerk
  • Prof. Dr. Hubert Ertl (Forschungsdirektor BIBB)
  • Dozent Dr. Christopher König, Pädagogisch-Theologisches Institut der Evangelischen Kirche im Rheinland, Bonn
  • Dozentin Dr. Juliane Ta Van, Comenius-Institut, Münster
  • Prof. Dr. Volker Ladenthin, Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Prof. Dr. Bernd Schröder, Universität Göttingen
  • StD´in / Fachleiterin Bettina Schütz, Seminar Berufskolleg Aachen
  • Prof. Dr. Bert Roebben, Katholische Fakultät der Universität Bonn
  • Prof. Dr. Friedrich Schweitzer, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • LRSD´in Christiane Gerhards, Düsseldorf
  • Prof. Dr. Heike Lindner, Universität Köln
  • Prof. Dr. Bülent Ucar, Universität Osnabrück
  • Dozent Dr. Jörg Ballnus, Universität Osnabrück
  • Prof. Dr. Reinhold Weiß, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn
  • Dozentin Christine Schuch,  Pädagogisches Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen, Haus Villigst

 

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